Methoden entwickeln. Praxis erproben. Wirksamkeit prüfen.

Im Projekt entwickeln und testen wir unterschiedliche Formate zur Erhebung und Sicherung impliziten Wissens. 

Dafür arbeiten wir in einem bewusst gestalteten Experimentierraum, in dem wissenschaftliche Perspektiven, Praxiserfahrungen und kreative Ansätze zusammenkommen. 

 

Unser Vorgehen 

Am Beginn steht ein Gespräch mit der Expert*in: Erwartungen, Kontext und Rahmenbedingungen werden geklärt. 

Darauf aufbauend entsteht eine Wissenslandkarte – eine strukturierte Übersicht zentraler Aufgaben, Routinen, Entscheidungsmuster und Erfahrungsfelder. 

Aus dieser Landkarte wählen wir einen Schwerpunkt und entwickeln dafür ein passendes Format. 

Hier ist alles denkbar, ein dialogisches Setting, ein beobachtungsbasiertes Verfahren oder ein experimenteller Ansatz. 

Die Methode wird gemeinsam erprobt und anschließend reflektiert. 

 

Unser Anspruch 

Wir entwickeln Formate, die praxisnah, kreativ und anschlussfähig sind.  

Die kontinuierliche Auswertung ist integraler Bestandteil unseres Vorgehens. Wir arbeiten agil und passen unsere Methoden systematisch an. 

 

Methode 1: Die Wissenslandkarte 

Die Wissenslandkarte ist eines unserer zentralen Werkzeuge. Sie dient dazu, implizites Wissen zunächst sichtbar zu machen, bevor es gesichert wird. Gemeinsam mit der Expert*in werden Aufgabenfelder, typische Situationen, kritische Momente und besondere Routinen strukturiert erfasst. Dabei geht es nicht um Vollständigkeit, sondern um Fokussierung: 

  • Welche Wissensbereiche sind für das Unternehmen besonders relevant 
  • Wo besteht ein erhöhtes Risiko des Wissensverlusts? 
  • Welche Inhalte haben eine hohe strategische Bedeutung? 

 

Die Wissenslandkarte hilft dabei, aus der Vielzahl an Erfahrungsaspekten einen klaren Schwerpunkt zu definieren. Erst auf dieser Grundlage wird eine geeignete Methode zur Sicherung entwickelt.